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Taunussteiner Fraktionen verabschieden Antrag für einen Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Wingsbach 04.02.2012 - WINGSBACH Von Mathias Gubo Die Taunussteiner Stadtverordnetenversammlung ist für einen Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Wingsbach im Rahmen der laufenden Dorferneuerung. Trotzdem debattierten die Fraktionen knapp zwei Stunden über den richtigen Weg. Nach einer Ältestenratssitzung dann die Überraschung: Ein Antrag der CDU und ein Antrag von SPD und Grünen wurden vereinigt und einstimmig verabschiedet. In dem CDU-Antrag wird der Magistrat beauftragt, einen Nachtragshaushalt aufzustellen, um ein Budget von 350 000 Euro für den Ankauf von Grundstücken für eine mögliche Umsiedlung der Wingsbacher Feuerwehr einzustellen. Die Mittel sollen aber unter einem Sperrvermerk stehen und erst freigegeben werden, nachdem alle dazu notwendigen Planungen und Kalkulationen vorliegen. Solche Prüfungen, insbesondere unter Berücksichtigung der Pläne für einen neuen Dorfplatz in Wingsbach, hatte auch die rot- grüne Koalition gefordert und weiteren Beratungsbedarf angemeldet. Zudem eine detaillierte Kostenaufstellung für verschiedene Planungsvarianten in Sachen Feuerwehrgerätehaus. Der Bürgermeister sollte ermächtigt werden, derweil weiter mit den Eigentümern des favorisierten Grundstücks in der Straße „In den Faltern“ zu verhandeln. Hätte die Koalition bei den Haushaltsberatungen der Einsetzung von Mittel für den Grundstückskauf zugestimmt, müsste man jetzt nicht noch einmal darüber beraten, so die CDU. Die Dorferneuerung dürfe nicht ins Stocken geraten, der Feuerwehr müsse man eine Perspektive geben, so Stefan Sydow. Noch sei mit dem Antrag nichts entschieden, erst nach Vorliegen aller Zahlen müssten die Fraktionen „Farbe bekennen“. Kein Verständnis zeigte Wingsbachs Ortsvorsteher Andreas Petri (CDU) für die bisherige Haltung der Koalition, man sei zu wenig informiert worden. Das Dorfentwicklungskonzept habe die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, alle Protokolle des Arbeitskreises Dorfentwicklung stünden im Internet. Ein Gutachten habe zudem nachgewiesen, dass Wingsbach eine eigene Feuerwehr brauche. Bürgermeister Michael Hofnagel warf der Koalition vor, „bockig“ zu sein. Für Grundstücksverhandlungen brauche er ein Budget. Der Nachtragshaushalt werde frühestens im September rechtskräftig sein, die Koalition solle zugeben, dass sie bei den Haushaltsberatungen „Mist gebaut“ habe. SPD und Grüne wollten die Dorferneuerung nicht blockieren und seien auch für die Feuerwehr, so Günter Linke (Grüne). Doch noch fehlten detaillierte Kostenberechnungen zu den einzelnen Standorten, um eine Entscheidung treffen zu können. „Wir suchen nach einer guten Lösung“, so Linke ausdrücklich. Jeder möchte, dass die Wingsbacher Feuerwehr ein neues Gerätehaus bekommt, „nur die Wege sind verschieden“, betonte Jutta Fahrenbach (SPD). 15 Mitglieder der Einsatzabteilung der Wingsbacher Feuerwehr verfolgten in Uniform die Debatte. Wehrführer Peter Matheja zeigte sich nach der Sitzung zufrieden mit der Entscheidung: „Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung“.
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